{"id":1523,"date":"2015-02-23T16:56:15","date_gmt":"2015-02-23T15:56:15","guid":{"rendered":"https:\/\/fakler.wordpress.com\/?p=1523"},"modified":"2015-02-23T16:56:15","modified_gmt":"2015-02-23T15:56:15","slug":"das-semperballet-im-liceu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fakler.es\/cat\/2015\/02\/23\/das-semperballet-im-liceu\/","title":{"rendered":"Das Semperballet im Liceu"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/fakler.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/682x20.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/fakler.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/682x20.jpg\" alt=\"682x20\" width=\"640\" height=\"237\" class=\"alignnone size-full wp-image-1522\" \/><\/a>In meinem bisherigen Leben kannte ich nur die Semperoper. Ich verwichtete bewusst auf jegliche Recherche. Zu Wissen dass William Forsythe die Choreographie dieses Ballets schrieb haette mich sicher voreingenommen gemacht, war mir doch sein Namen ein Begriff. Dies war mein erster Besuch im Liceu, dem meiner Ansicht nach prestigetr\u00e4chtigsten Konzertsaal Barcelonas. <a href=\"https:\/\/fakler.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/20x661.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/fakler.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/20x661.jpg\" alt=\"20x661\" width=\"640\" height=\"424\" class=\"alignnone size-full wp-image-1520\" \/><\/a> Ich hatte meine Eintrittskarte ueber die Butxaca secreta erstanden. Das war sehr billig. F\u00fcr 20 Euros habe ich einen Platz im Parkett bekommen. 8. Reihe. Ganz Rechts. Es ging p\u00fcnktlich los. Ich hatte eigentlich eher klassische Themen erwartet. Statt dessen kamen Techno Rythmen. Wie ich sp\u00e4ter im Programmheft nachlesen konnte, war die Musik von Thorn Willems. Sie besteht weitgehend aus Rhytmus. Akustisch muss man sich das so vorstellen als ob man sich in der Werkshalle eines grossen metallverarbeitenden Betriebs befindet. H\u00e4mmer schlagen auf Bleche, daneben die Klaenge einer Synthezizerfloete, T\u00f6ne eines Metallstuecks dans an einem anderen entlangschleift. Diese Kulisse &#8211; denn einen Buehnendekor gab es nicht &#8211; laesst es zu die ganze Aufmerksamkeit den T\u00e4nzern zu widmen. Die Bachsche Musik dagegen gibt eine musikalische Kulisse die mit dieser Insitaet und Spannung nicht mithalten  kann. Die Auffuehrung bestand aus drei Teilen, und zu meiner groessten Zufriedenheit war dieser letzte Teil wieder mit der &#8220;Musik&#8221; von Thornton Willems.  In dieser letzten Szene gab es einen minimalen Dekor, eine Art Wand, und die Taenzer bewegten einen grossen Scheinwerfer herein der die Tanzfiguren darauf projezierte, so dass ihre Bewegungen auch hier als Schattenbild erschienen. Ein nicht endend wollendes Seil wurde auf der B\u00fchne ausgerollt. Im HIntergrund eine T\u00e4nzerin die sich zu Boden befand. Vor der Trennwand ein anderer der gegen die Wand ansprang.<a href=\"https:\/\/fakler.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/20x703.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/fakler.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/20x703.jpg\" alt=\"20x703\" width=\"640\" height=\"215\" class=\"alignnone size-full wp-image-1521\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In meinem bisherigen Leben kannte ich nur die Semperoper. Ich verwichtete bewusst auf jegliche Recherche. Zu Wissen dass William Forsythe die Choreographie dieses Ballets schrieb haette mich sicher voreingenommen gemacht, war mir doch sein Namen ein Begriff. Dies war mein erster Besuch im Liceu, dem meiner Ansicht nach prestigetr\u00e4chtigsten Konzertsaal Barcelonas. 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