• TVE1

    Sauer schaut der Nachrichtensprecher aus der Roehre. Ein bierernstes Gesicht, sein Anblick erinnert an den von Schnitzler im Schwarzen Kanal (Moderator der wohlbekannten Sendung in der ehemaligen DDR, die immer ueber das schlechte Leben im Westen berichtete), oder an den von De Juana Chao nach Monaten Hungerstreiks. Laufend kommen Nachrichten von irgendwelchen Verbrechen und Katastrophen, unterbrochen von Meldungen des Koenigshauses und irgendwelcher Stars, sei es der Sportwelt oder des Kinos.

  • El Periodico

    die am meisten verbreitete Tageszeitung in Katalonien, erscheint auch auf Katalanisch. Aehnlich wie das Diari de Terrassa gibt es hier keine kritische Sicht der Dinge. Es wird nur wiedergegeben. Vielleicht nicht schlecht zum Herausbilden einer eigenen Meinung. Nirgendwo tritt hier der Gedanke an eine katalanische Nation auf.

  • EL RAVAL INFERNAL – mein neuestes Video

    [youtube http://www.youtube.com/watch?v=a3DhA-vojoQ]

  • Zwei Bagger

    Schliesslich standen nach meiner Rueckkehr nach Terrassa zwei Bagger auf dem Grundstück. Am nächsten morgen nur noch einer (der kleinere war verschwunden, und heute kein einziger mehr, stattdessen war ein Auto geparkt. Am Abend stand wieder der grosse Bagger da. Haette mich gewundert, wenn hier gebaggert wuerde. Das Wort Immobilienkrise haette dann keinen Sinn.

  • Der Akzent

    Der Sprecher der CiU (katalanische buergerliche Nationalisten) im Parlament, Oriol Pujol, hat laut gesagt was wohl viele Katalanen denken. Montilla spricht ja nicht wie sie. Er spricht halt katalanisch mit spanischem Akzent …  Es langt halt nicht dass er sich grammatikalisch korrekt ausdrueckt, fuer sie ist er, der katalanische Praesident, halt ein Jose und kein Josep.  Aussprechen ohne Akzent, das heisst, derart Aussprechen, dass die Herkunft des Sprechers nicht mehr herausklingt. Die andersartige Herkunft ist aus dieser Sicht ein Makel.

  • Mercadona/Kaese

    Nicht weit weg liegt der Supermarkt Mercadona. Ich habe mir am 7. Juni zweihundert Gramm Havarti gekauft (daenischen Kaese) und dann liegengelassen. Als ich nun vorige Woche (so am 12. Juli) erneut Kaese kaufen wollte, war ich nicht schlecht erstaunt, als mich die Verkaeuferin, Sonia, ansprach, ich haette damals den Kaese nicht mitgenommen. Sie hat mir dann nochmal die gleiche Menge gratis mitgegeben.

  • Der Bagger

    Seit letzter Woche steht auf dem Grundstück vor dem Haus, in dem ich ein Zimmer habe, ein Bagger. Heute Donnerstag, 17. Juli ist der Bagger immer noch geparkt … und ich nehme an dass es so eine ganz Weile bleiben wird.

  • La Bruixa


    Ich bin wie erwähnt diese Woche nach Girona, weil ich bisher noch kein Photo der Bruixa, einer sagenumwobenen Wasserspeierin der Kathedrale hatte. Sie befindet sich in einer vollkommenen Horizontale so als wäre sie als ganz “normale” Skulptur geschaffen worden, das heisst dass sie wohl aufrecht stehen sollte.

  • L’Hospitalet de Llobregat

    Aufschlussreicher Artikel in El Punt (3. Juli) ueber die neuere Geschichte de Stadt. Eine der groessten Staedte Kataloniens, aber ihr Buergermeister, Celestino Corbacho, hat es in dreissig Jahren nicht geschafft die Landessprache zu lernen. Im Laufe der Zeit mussten viele kleine Geschaefte schliessen, die Stadt hat ihre Identitaet verloren und ist zu einem Vorort von Barcelona geworden.

  • Sardana in Tossa de Mar

    Ein Abend in Tossa de Mar, und nach dem Veranstaltungskalender waren Sardanas angesagt. Kurz : Die Kapelle spielte an einem Ort, einer kleinen Strasse in der Innenstadt, wo es absolut unmöglich war, zu tanzen. Viele Kinder und wohl oft auch ihre Eltern gingen in Dreiergruppen bis zum Orchester und hüpften dann auf dem gleichen Weg zurueck. Von dem was gemeinhin unter einer Sardana zu verstehen ist war wenig zu sehen (siehe mein Film ueber die Cobla Jovenivola auf Youtube).