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Spanische Geschichte

Jacques Maurice

Geschichte hat mich immer interessiert. Deswegen habe ich mich auch in seinem Kurs eingeschrieben. Nehme an der erste Kurs war im Studienjahr 1982/1983 : L Espagne de 1917 a 1939. So als Einsteigerkurs war es wirklich keine einfache Sache. Natürlich stellt sich die Frage ob man ganz zurückgehen soll, und bei den Iberern anfangen. Nun, ich habe hier angefangen, weil ich zeitnahes studieren wollte. Denn man kann wohl ein besseres Verständnis dafür haben als für die Zeit von Velazquez.

Er war Maitre Assistant. Damals schon war er nicht mehr der Jüngste. Er bereitete gerade sein Doktorat vor.

Wir waren nicht mal ein Dutzend Studenten die zu seinen Vorlesungen kamen.

Vorlesungen ist nicht das richtige Wort. Er legt einen grossen Wert auf Mitarbeit, stellte Fragen und setzte immer voraus dass wir viel Lesen und die grundlegenden Werke kennen, vor allem Ramón Tamanes und Tuñon Lara.

In seinen Kursen hat er sich dann mit diesen Historikern auseinandergesetzt.

Für Maurice war die Lehrtätigkeit sowas wie ne Nebenbeschäftigung mit der er sich über Wasser hielt denn er schrieb an seinem Doktorat. Ich habe einmal gefragt warum man die Arbeiten für die Uni immer zu Hause schreiben kann, weil es gibt da ja die Möglichkeit eines Plagiats. Da hat man mir geantwortet, das ist nicht möglich, weil er hat ja alles gelesen und wüsste sofort wo man da abgeschrieben hat.

Ich hoffe ja dass El Pais diesen Artikel noch lange vorhält. Auch die Wikipedia hat wie ich gesehen habe inzwischen einen Artikel über Jacques Maurice …

https://elpais.com/cultura/2013/08/06/actualidad/1375814849_395437.html

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