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Wie alles begann

Beim Lesen von „Vincenners ou le desir d’apprendre“ ist mir erst wieder eingefallen was das einzigartige von Paris VIII ausmachte. Es war die Möglichkeit auch ohne Abitur zu studieren. Manchmal ist auch mir das zu einfach erschienen. Beispielsweise hatte ich eine mündliche Prüfung zur Zulassung zum Studium, da wurde ich nur nach meinem Namen gefragt. Das war auch mir zu einfach.

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C

Als ich in Paris ankam, ging ich erst mal auf die Alliance Francaise. Ich brauchte einen Einstieg und die Alliance Francaise schien mir eine seriöse Institution. Ich glaube dort habe ich C getroffen. Da war auch noch Juanita aus Kolumbien. Von Juanita weiss ich nur dass ich einige Monate an ihr hing bis ich sah dass sie von mir nichts wissen wollte.

Für Juanita hab ich mir auch ein Buch von Julio Cotrazar gekauft und es sogar von ihm signieren lassen, als er für Amnesty International im Centre Pompidou seine Bücher signierte. Er fragte mich sogar : Wer ist Juanita. Ich habe ihm gesagt : Eine Kolombianerin.

Zurück zu C. Sie hat mir sofort gefallen. Allerdings hat sie mich nicht bei weitem so geliebt wie ich sie.

C war aus einem kleinen Ort in der Nähe von Teruel, und sie hat Filologia Francesa studiert. Sie hat überhaupt meine Spanischstudien jahrelang um es so auszudrücken inspiriert.

Teruel war für mich Aragon und Goya, sowie José Ramón Sender.

Ich weiss nicht woher ich „Requiem por un campesion Español“· kannte, ich habe es auch an der Universität um es so auszudrücken studiert.

Zusammen verehrten wir Paco Ibañez, einen der berühmtesten Spanier oder besser Andalusier der in Paris lebt. Es ist allbekannt dass er in Aubervilliers wohnt. Ich bin ein paar Konzerte von ihm und habe von ihm auch Musikkasetten gekauft.

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Spanische Geschichte

D.I. 544 La seconde République (J. Maurice)

Im folgenden ein Aufsatz von mir welchen ich im Studienjahr 1982/1983 geschrieben habe.

Es ist der zweite Kommentar in diesem Studienjahr, der erste Kommentar betraf die Verfassung der Zweiten Republik. Da ich ja eine Ausbildung im Justizdienst hatte lag mir der Kommentar einer Verfassung mehr als simple Kommentare zu Texten von Historikern, etwa von Tuñon Lara (wie ich erste in späteren Jahren erfahren habe, ein Historiker welcher der Sozialistischen Partei Spaniens nahestand. Als ich etliche Jahre später in grossen Buchhandlungen nach seinen Werken suchte war keines mehr zu finden).

Jacques Maurice hat sich immer mit der (spanischen) Geschichte im 20. Jahrhundert beschäftigt. Also mit der Zweiten Republik angefangen, dann der Bürgerkrieg und schliesslioch die Transition.

Er tolerierte nie dass man Aussagen von anderen einfach übernahm sondern es kam ihm darauf an etwas selbst zu überlegen. Das war nicht einfach, es lief ja darauf hinaus etwas zu schreiben was keiner je zuvor geschrieben hat.

Der erste Kommentar hat dann sowas wie meine Berühmtheit begründet , Jacques Maurice war sehr anspruchsvoll, und mein ganzer Stolz dieser Jahre, er hat meine Arbeit für gut befunden.

Es hiess das ist unmöglich was zu machen was er für gut hält.

Jahrelang wollte man mein „Werk“ , ganze zwei Seiten lesen weil alle wollten wissen wie sowas ausssieht, wo er zufrieden ist.

Mit diesem zweiten Kommentar war er weniger zufrieden. Was ich dann später geschrieben habe fand er alles nicht mehr so gut. Die Bibliographie ein Dutzend Bücher hab ich weggelassen.

Comentario de ”En síntesis, el anarquismo y la CNT  ….  mostróse sinceramente adepta al nuevo régimen”

Primero, la República no fue un resultado de la lucha de la burguesía sino de los obreros y la inteligentsia. Como M. Tuñon de Lara señala, “la casi totalidad de los familiares que tenía en sus manos las palancas de la economía nacional … estuvieron hasta el último día con la monarquía de Alfonso XIII”. No sentía la necesidad de un programa de reformas. Al contrario: Se estableció una relación de hostilidad entre la burguesía y el gobierno moderado. Con sus medidas, los gobiernos republícanos no podían ganar el apoyo de la burguesía. Se alienaban del  ¿ pueblo cuyo anhelo no sabían satisfacer.

Así perdieron el fundamento de su poder. La burguesía consideraba las huelgas y otras actividades de los trabajadores como alboroto y rechazó sus reivindicaciones provocando así luchas de extrema dureza. La legislación laboral y las crecientes masas de obreros daban miedo a la burguesía. A su abstención al movimiento republicano al nivel político corresponde la huida del capital al extranjero (vea p 82 M R Jiménez en “Los grupos de presión en la IIa República Española”) al nivel económico.

La burguesía sigue aspirando al orden antiguo y se junta con la iglesia. Renuncia a su propio partido y se deja representar por los exponentes del Catolicismo (CEDA).

Anmerkung von Jacques Maurice : Hay muchos países en los cuales la burguesía tiene “su propio partido” ¿

Una excepción formaba el País Vasco. Una parte de la burguesía vasca abandona sus aliados los Carlistas (católicos) por el prometido “Estatuto de Autonomía”. Sus elementos más conservadores siguen siendo con los Carlistas y otras agrupaciones de la derecha. Destaca un descenso de 28 %  de votos para los nacionalistas (PNV) mientras la derecha aumentó sus votos sensiblemente (elecciones 1936). Gran parte de la burguesía Vasca no da más su apoyo al PNV porque el partido quiere conseguir la autonomía con los partidos de la izquierda. Así el banco de Urquijo iba ayudar con dinero a la CEDA.

En Cataluña la burguesía defiende los principios del liberalismo. No está ligada tan estrechamente con la iglesia, pues la última era siempre partidario del régimen monarquista y por la unidad de España.

Resulta que los gobiernos de la IIa República tenían escaso apoyo de ambas capas importantes de la sociedad : Trabajadores y empresarios.

Las organizaciones de los trabajadores no se fiaban de ellos.

La debilidad de los gobernantes fue reconocido por ambos partes lo que se manifestó en el número de pronunciamientos (por ejemplo Sanjurjo) e insurrecciones (por ejemplo Asturias 1934).

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Spanischstudium

Da waren die Einführungskurse (Spanien / Lateinamerika) aber auch andere schon wesentlich schwieriger, beispielsweise der lateinamerikanische Roman. Ich habe dabei Rayuela von Julio Cortázar ganz gelesen, ein Riesenwälzer. Ich habe den Autor im übrigen sogar mal im Centre Pompidou, als er für Amnesty International Bücher signierte, getroffen.

Etwa die Hälfte der Studierenden waren aus Spanien, aus Andalusien und Gallizien und dem Baskenland. Alle waren berufstätig. Ich habe keine spanischen Vollzeitstudenten gekannt.

Wir haben uns auch am Wochenende privat getroffen.

Die Professoren waren einesteils Franzosen, andererseits kamen sie aus Lateinamerika. Meistens hatte ich französische Professoren.

Es gab keine Aula sondern kleine Räume. Wir waren nie mehr als ein Dutzend Studenten für einen Professor. Ich habe das immer für normal gehalten. Wenn jemand nicht kam, wurde gefragt : Warum kommt er nicht ? Er/Sie ist jetzt ein paarmal gekommen. Was ist passiert ?

Der Unterricht fand manchmal auf Französisch, manchmal auf Spanisch statt. Wenn man sich zu Wort meldete durfte man Französisch oder Spanisch verwenden.

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Rahmenbedingungen


Ich war ja nie auf einer Uni, und da ich nicht so gut Französisch kannte habe ich mehr Spanisch studiert.

Es gab die mageren Jahre und die fetten Jahre, je nachdem wieiviel ich gearbeitet habe. 11 Kurse 1982/1983, nur noch 6 1983/1984 … und klar wenn ich schwierigere Kurse belegt habe war die Erfolgsquote niedriger.

Es gab Kurse da erhielt ich den Schein, d h die UV (Unite de valeur) wie man es nannte, nur durch Anwesenheit.

Bei anderen musste man eine Arbeit abgeben.

Gegen 1993 war fast immer eine Kommentar etc unter Aufsicht zu verfertigen.

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Spanische Geschichte

Jacques Maurice

Geschichte hat mich immer interessiert. Deswegen habe ich mich auch in seinem Kurs eingeschrieben. Nehme an der erste Kurs war im Studienjahr 1982/1983 : L Espagne de 1917 a 1939. So als Einsteigerkurs war es wirklich keine einfache Sache. Natürlich stellt sich die Frage ob man ganz zurückgehen soll, und bei den Iberern anfangen. Nun, ich habe hier angefangen, weil ich zeitnahes studieren wollte. Denn man kann wohl ein besseres Verständnis dafür haben als für die Zeit von Velazquez.

Er war Maitre Assistant. Damals schon war er nicht mehr der Jüngste. Er bereitete gerade sein Doktorat vor.

Wir waren nicht mal ein Dutzend Studenten die zu seinen Vorlesungen kamen.

Vorlesungen ist nicht das richtige Wort. Er legt einen grossen Wert auf Mitarbeit, stellte Fragen und setzte immer voraus dass wir viel Lesen und die grundlegenden Werke kennen, vor allem Ramón Tamanes und Tuñon Lara.

In seinen Kursen hat er sich dann mit diesen Historikern auseinandergesetzt.

Für Maurice war die Lehrtätigkeit sowas wie ne Nebenbeschäftigung mit der er sich über Wasser hielt denn er schrieb an seinem Doktorat. Ich habe einmal gefragt warum man die Arbeiten für die Uni immer zu Hause schreiben kann, weil es gibt da ja die Möglichkeit eines Plagiats. Da hat man mir geantwortet, das ist nicht möglich, weil er hat ja alles gelesen und wüsste sofort wo man da abgeschrieben hat.

Ich hoffe ja dass El Pais diesen Artikel noch lange vorhält. Auch die Wikipedia hat wie ich gesehen habe inzwischen einen Artikel über Jacques Maurice …

https://elpais.com/cultura/2013/08/06/actualidad/1375814849_395437.html

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Meine Jahre an der Uni Paris VIII (1983-1993)

Ich bin mehr oder weniger zehn Jahre an die Uni gegangen. Ich war manchmal Vollzeitstudent. Meistens habe ich noch gearbeitet und es blieb für das Studieren nicht viel Zeit. Paris VIII hat eine bewegte Geschichte. Sie galt als ich ankam noch als sowas wie eine Arbeiteruniversität. 1983 hat mindestens die Hälfte nebenher oder vielmehr hauptsächlich gearbeitet.